
Am 9. September stellte STOFF2 den Demonstrator LIZZEY® in Berlin-Tegel der Öffentlichkeit vor. Mit der innovativen Zink-Zwischenschritt Elektrolyse und dem damit verbundenen Know-How von STOFF2 haben wir nun die Chance, an der Schnittstelle von fluktuierender erneuerbarer Stromerzeugung und planbarer Wasserstofflieferung die Kostenführerschaft zu übernehmen: Ein entscheidender Beitrag zur Dekarbonisierung der Industrie in Deutschland und darüber hinaus.
LIZZEY® verlässt das Labor und wird nun als Container integrierter Demonstrator mit direkter Anbindung an den Strommarkt intensiv getestet. Ein großer Tag für STOFF2 mit viel Besuch bei uns vor Ort und einem besonderen Austauschformat im Futurium.
Arbeitstreffen des ZZE-GREEN-H2 Projektteams am Vormittag
Die Verbundpartner des Projekts „ZZE-GREEN-H2“ haben seit Projektstart im Februar 2024 gemeinsam zentrale Fragen zur Zell-, Stack- und Anlagenauslegung, zur Skalierung sowie zum Betrieb untersucht und bewertet. Mit der Container-Integration konnten die Partner nun einen wesentlichen Fortschritt bei der Entwicklung der Zink-Zwischenschritt-Elektrolyse erzielen. Ein besonderer Moment war der Austausch direkt an dem Demonstrator am Standort Berlin-Tegel.
Für STOFF2 bildet das Projekt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Markteinführung der ZZE-Technologie. Die gewonnenen Erkenntnisse stärken die Grundlage für die weitere Skalierung, die industrielle Fertigung und die Erhöhung des technologischen Reifegrades.

Unser großer Dank gilt allen Projektpartnern von der TU Berlin und der Hochschule Landshut für die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie dem Projektträger Jülich für die fachkundige Begleitung und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für die finanzielle Unterstützung dieses zukunftsweisenden Vorhabens.
Besuch des Demonstrators am Nachmittag
Am Nachmittag nutzten 32 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Gelegenheit, sich mit dem Team von STOFF2 intensiv über die Möglichkeiten und Einsatzfelder von LIZZEY® auszutauschen. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen zur Leistungsfähigkeit der Technologie, zu ihrer technischen Auslegung sowie zur Integration in die Wasserstoff-Wertschöpfungskette.

Besonderes Interesse weckte der konsequente Verzicht auf PFAS und seltene Erden. In den Gesprächen wurde deutlich, dass resiliente Lieferketten und eine sichere, unabhängige Energieversorgung für viele der Teilnehmenden entscheidende Fragestellungen sind.
Fachdialog im Futurium Berlin
Unter dem Titel „Wie können grüne Moleküle smart produziert und für ein resilientes Energiesystem genutzt werden?“ kamen am späten Nachmittag rund 90 Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Industrie im Futurium Berlin zusammen.
Den Auftakt bildeten Impulsvorträge von Alexander Voigt (STOFF2 GmbH), Dr. Albrecht Reuter (Fichtner IT Consulting GmbH), Helmut Kleebank (MdB), Kurt-Christoph von Knobelsdorff (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Dr. Christine Falken-Großer (Bundesverband Erneuerbare Energie) sowie Prof. Dr. Kathrin Goldammer (Reiner-Lemoine-Institut). Die Referierenden beleuchteten die technologischen, politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für den erfolgreichen Ausbau erneuerbarer Energien und die Integration grüner Moleküle in das Energiesystem.

Im anschließenden interaktiven Workshopformat diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam Herausforderungen und Lösungsansätze für die Energiewende. Im Mittelpunkt standen der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien, die intelligente Einbindung grüner Moleküle sowie die Stärkung der Resilienz der Energieinfrastruktur in Deutschland.

