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Autor: Kerstin Reisch

STOFF2 stellt den ZZE-Demonstrator LIZZEY® vor

Am 9. September stellte STOFF2 den Demonstrator LIZZEY® in Berlin-Tegel der Öffentlichkeit vor. Mit der innovativen Zink-Zwischenschritt Elektrolyse und dem damit verbundenen Know-How von STOFF2 haben wir nun die Chance, an der Schnittstelle von fluktuierender erneuerbarer Stromerzeugung und planbarer Wasserstofflieferung die Kostenführerschaft zu übernehmen: Ein entscheidender Beitrag zur Dekarbonisierung der Industrie in Deutschland und darüber hinaus. 

LIZZEY® verlässt das Labor und wird nun als Container integrierter Demonstrator mit direkter Anbindung an den Strommarkt intensiv getestet. Ein großer Tag für STOFF2 mit viel Besuch bei uns vor Ort und einem besonderen Austauschformat im Futurium.

Arbeitstreffen des ZZE-GREEN-H2 Projektteams am Vormittag

Die Verbundpartner des Projekts „ZZE-GREEN-H2“ haben seit Projektstart im Februar 2024 gemeinsam zentrale Fragen zur Zell-, Stack- und Anlagenauslegung, zur Skalierung sowie zum Betrieb untersucht und bewertet. Mit der Container-Integration konnten die Partner nun einen wesentlichen Fortschritt bei der Entwicklung der Zink-Zwischenschritt-Elektrolyse erzielen. Ein besonderer Moment war der Austausch direkt an dem Demonstrator am Standort Berlin-Tegel.

Für STOFF2 bildet das Projekt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Markteinführung der ZZE-Technologie. Die gewonnenen Erkenntnisse stärken die Grundlage für die weitere Skalierung, die industrielle Fertigung und die Erhöhung des technologischen Reifegrades. 

Unser großer Dank gilt allen Projektpartnern von der TU Berlin und der Hochschule Landshut für die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie dem Projektträger Jülich für die fachkundige Begleitung und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für die finanzielle Unterstützung dieses zukunftsweisenden Vorhabens.

Besuch des Demonstrators am Nachmittag

Am Nachmittag nutzten 32 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Gelegenheit, sich mit dem Team von STOFF2 intensiv über die Möglichkeiten und Einsatzfelder von LIZZEY® auszutauschen. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen zur Leistungsfähigkeit der Technologie, zu ihrer technischen Auslegung sowie zur Integration in die Wasserstoff-Wertschöpfungskette.

Besonderes Interesse weckte der konsequente Verzicht auf PFAS und seltene Erden. In den Gesprächen wurde deutlich, dass resiliente Lieferketten und eine sichere, unabhängige Energieversorgung für viele der Teilnehmenden entscheidende Fragestellungen sind.

Fachdialog im Futurium Berlin

Unter dem Titel „Wie können grüne Moleküle smart produziert und für ein resilientes Energiesystem genutzt werden?“ kamen am späten Nachmittag rund 90 Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Industrie im Futurium Berlin zusammen.

Den Auftakt bildeten Impulsvorträge von Alexander Voigt (STOFF2 GmbH), Dr. Albrecht Reuter (Fichtner IT Consulting GmbH), Helmut Kleebank (MdB), Kurt-Christoph von Knobelsdorff (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Dr. Christine Falken-Großer (Bundesverband Erneuerbare Energie) sowie Prof. Dr. Kathrin Goldammer (Reiner-Lemoine-Institut). Die Referierenden beleuchteten die technologischen, politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für den erfolgreichen Ausbau erneuerbarer Energien und die Integration grüner Moleküle in das Energiesystem.

Im anschließenden interaktiven Workshopformat diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam Herausforderungen und Lösungsansätze für die Energiewende. Im Mittelpunkt standen der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien, die intelligente Einbindung grüner Moleküle sowie die Stärkung der Resilienz der Energieinfrastruktur in Deutschland.

STOFF2 bereitet Test für innovative Wasserstofftechnologie bei InVesta in Alkmaar vor

ALKMAAR, 3. September 2026 – Das deutsche Technologieunternehmen STOFF2 wird auf dem Gelände von InVesta in Alkmaar eine neuartige Anlage zur Produktion und Speicherung von grünem Wasserstoff testen. InVesta und STOFF2 unterzeichneten am 31. August einen Mietvertrag. Die Demonstration ist Teil des europäischen Projekts REFORMERS, in dem Alkmaar als erstes Renewable Energy Valley Europas eine zentrale Rolle spielt.

Speicherung erneuerbarer Energien

An sonnigen und windreichen Tagen wird häufig mehr erneuerbarer Strom erzeugt, als zu diesem Zeitpunkt transportiert und genutzt werden kann. STOFF2 entwickelt die sogenannte Zink-Zwischenschritt-Elektrolyse-Technologie (ZZE), bei der Energie mithilfe von Zink temporär chemisch gespeichert wird. Diese Energie kann später bei Bedarf in Form von grünem Wasserstoff bereitgestellt werden.

„Wir sind stolz darauf, unsere innovative Technologie mit Unterstützung der Europäischen Union in Alkmaar unter realen Bedingungen zu validieren. InVesta ist für uns ein hervorragender Standort, um den einzigartigen Mehrwert der ZZE für die Stabilisierung des Energiesystems nachzuweisen und zu zeigen, wie wir industrielle Abnehmer kontinuierlich mit grünem Wasserstoff versorgen können“, sagt Dr. Christian Friebe, Projektmanager bei STOFF2.

Praxistest bei InVesta

Im Rahmen des REFORMERS-Projekts wird bei InVesta eine Demonstrationsanlage mit einer Kapazität von rund 750 kWh Wasserstoff pro Zyklus für Laden, Speichern und Produzieren installiert. Zusätzlich zur Anlage selbst werden technische Einrichtungen für die Steuerung sowie den elektrischen Anschluss errichtet.

Das Projekt dient zunächst als Praxistest. STOFF2 möchte nachweisen, dass die Technologie zuverlässig in einer industriellen Umgebung sowie unter realen Bedingungen des Energie- und Stromnetzes betrieben werden kann.

„Die Ansiedlung von STOFF2 bei InVesta und in Alkmaar ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wofür InVesta steht“, sagt Peter Simões, Direktor von InVesta. „Wir bieten vielversprechenden Energieinnovationen den Raum, sich in der Praxis zu bewähren und weiter zu skalieren. STOFF2 ist deshalb eine wertvolle Ergänzung des Innovationsökosystems, das wir hier im Industriegebiet Boekelermeer aufbauen.“

Teil eines europäischen Energieprojekts

Die STOFF2-Demonstration ist Teil des europäischen Projekts REFORMERS. Innerhalb dieses Projekts übernimmt Alkmaar als erstes Renewable Energy Valley Europas eine zentrale Rolle. An verschiedenen Standorten werden Technologien zur Erzeugung, Speicherung, Integration und Nutzung erneuerbarer Energien unter realen Bedingungen getestet.

InVesta ist einer der Demonstrationsstandorte des Projekts. Mit der Ansiedlung von STOFF2 wird auf dem Gelände zudem Infrastruktur geschaffen, um den produzierten Wasserstoff aufzunehmen und weiterzuverteilen.

Joshua Dauda von der New Energy Coalition und Koordinator des regionalen Wasserstoff-Ökosystems innerhalb von REFORMERS bezeichnet die Ankunft von STOFF2 als einen konkreten nächsten Schritt in der Entwicklung der Region:

„In Alkmaar schafft das REFORMERS-Projekt die notwendigen Verbindungen im Energiesystem, um ein funktionierendes Energy Valley aufzubauen. Die Ansiedlung von STOFF2 stärkt dieses Ökosystem und zeigt, wie Wasserstoff zu einem integrierten Bestandteil des regionalen Energiesystems werden kann.“

Zeitplanung

STOFF2 bereitet derzeit die Detailed Engineering-Phase des Projekts vor. Nach aktuellem Zeitplan beginnt diese Phase im September und soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Anschließend kann mit dem Bau der Anlage auf dem InVesta-Gelände begonnen werden.

Einsatz von grünem Wasserstoff

In dieser Projektphase steht die Erprobung der Technologie im Vordergrund. Das Team prüft gleichzeitig Möglichkeiten, den Wasserstoff gemeinsam mit weiteren Industriepartnern sowie für Mobilitätsanwendungen in der Region zu nutzen.

Langfristig könnte Wasserstoff aus solchen Systemen in Bereichen genutzt werden, in denen eine direkte Elektrifizierung schwierig ist, beispielsweise im Schwerlastverkehr oder in bestimmten industriellen Prozessen.

Hinweise für die Redaktion

Über REFORMERS

REFORMERS ist ein europäisches Projekt in und um Alkmaar, in dem neue Lösungen für die Erzeugung, Speicherung und Nutzung erneuerbarer Energien unter realen Bedingungen erprobt werden. Alkmaar fungiert dabei als Renewable Energy Valley – ein Gebiet, in dem verschiedene Energietechnologien und Energieträger miteinander verknüpft und demonstriert werden. Das Projekt wird von der Vrije Universiteit Brussel koordiniert und von einem Konsortium aus 28 Partnern aus 10 europäischen Ländern getragen.

Über STOFF2

Die 2020 gegründete STOFF2 GmbH mit Sitz in Berlin entwickelt mit der Zink-Zwischenschritt-Elektrolyse (ZZE) einen neuartigen Elektrolyseur mit integrierter Energiespeicherfunktion. Die Technologie soll eine vollständig erneuerbare Energieversorgung über den Stromsektor hinaus ermöglichen und die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff in Europa sicher, kosteneffizient und nachhaltig gestalten.

ZZE vereint die Funktionen eines Energiespeichers und eines Elektrolyseurs in einem System und bietet eine kostengünstige Lösung zur Dekarbonisierung schwer elektrifizierbarer Sektoren durch grünen Wasserstoff. Die Anlage laden tagsüber über vier Stunden Strom aus Sonne und Wind, wenn die Strompreise niedrig sind, und produziert anschließend über einen Zeitraum von 12 bis 24 Stunden kontinuierlich, kostengünstigen und grünen Wasserstoff.

Über InVesta

InVesta ist ein Kompetenzzentrum sowie Test- und Entwicklungsstandort für innovative Energietechnologien in Alkmaar. Start-ups, Scale-ups und andere Organisationen erhalten dort die Möglichkeit, neue Lösungen für die Energiewende unter realen Bedingungen zu entwickeln, zu demonstrieren und zu testen.

Über die New Energy Coalition

Die New Energy Coalition ist eine Wissens- und Netzwerkorganisation, die Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und wissenschaftliche Institutionen zusammenbringt, um den Übergang zu einem nachhaltigen, zuverlässigen und bezahlbaren Energiesystem zu beschleunigen. Von ihrem Standort im Norden der Niederlande aus verknüpft sie regionale Energieentwicklungen mit nationalen und europäischen Initiativen.

Die Organisation unterstützt Energieinnovationen durch Kooperationsprojekte, Wissensentwicklung sowie die Demonstration neuer Technologien, Geschäftsmodelle und integrierter Energiesysteme.

Bundesregierung schafft stabile Nachfrage nach hochwertigem RFNBO Wasserstoff bis 2040

Mit der THG-Minderungsquote bzw. der Handelbarkeit von Herkunftsnachweisen über deren Erfüllung ist ein wettbewerblicher Markt für erneuerbare Energieträger im Verkehr geschaffen worden. Die bisherige Rechtslage definiert die Entwicklung der Höhe der THG-Minderungsquote bis 2030. Der Preis für die Zertifikate schwankt entsprechend Angebot und Nachfrage. Die THG-Minderungsquote bzw. deren jährliche Anhebung sorgt für eine stabile bzw. steigende Nachfrage. Außerdem enthält das THG-Minderungsquotengesetz weitere Regelungen, die für einen fairen Wettbewerb zwischen unterschiedlichen erneuerbaren Energieträgern sorgen sollen, z.B. Mehrfachanrechnungen der Nutzung bestimmter Energieträger auf die Quotenerfüllung. In den letzten Jahren ist der Preis für die Herkunftsnachweise auf etwa 100 €/t THG-Einsparung eingebrochen. Eine wesentliche Ursache dafür liegt u.a. im plötzlichen Angebot von enormen Mengen an Zertifikaten aus Biokraftstoffen mit zweifelhafter Zertifizierung aus dem asiatischen Raum.

Mit dem am 22. April vom Bundestag und am 8. Mai vom Bundesrat final beschlossenen Gesetz für eine Weiterentwicklung der THG-Minderungsquote wird dieser Herausforderung begegnet, die THG-Minderungsquote bis 2040 unter weiterer jährlicher Anhebung fortgeführt, bestehende EU-Vorgaben zur Renewable Energy Directive III umsetzt und die Details der Anrechenbarkeit unterschiedlicher Energieträger entsprechend dem Reifegrad und aktueller Entwicklungen angepasst. 

Das Gesetz sieht eine weitere Anhebung der THG-Minderungsquote (linke Achse) sowie die Einführung und jährliche Anhebung einer RFNBO-Mindestunterquote vor, die den H2-Hochlauf im Verkehr anreizen und absichern soll. So entsteht bei H2-Tankstellen und Raffinerien eine stabile und stetig steigende Nachfrage nach hochwertigem RFNBO-Wasserstoff.

Darüber hinaus hat der Gesetzgeber weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Herkunftsnachweispreise und zur Verbesserung der Lenkungswirkung eingeführt. 

  • Nicht mehr anerkannt werden Biokraftstoffe aus Palmöl, Sojaöl, Reststoffe des Anbaus von Ölpalmen, Biokraftstoffe mit hohem Risiko indirekter Landnutzungsänderung sowie Biokraftstoffe aus tierischen Ölen und Fetten. 
  • Darüber hinaus ist die Voraussetzung für eine Anerkennung eines Energieträgers – insbesondere von Biokraftstoffen – im Rahmen der THG-Minderungsquote die Möglichkeit einer Vor-Ort-Kontrolle in dem Staat, indem der Biokraftstoff produziert wird, durch die zuständige Behörde eines Mitgliedsstaates der EU. 
  • Sobald eine Übererfüllung der THG-Minderungsquote in relevanter Größenordnung erkannt wird, wird die THG-Minderungsvorgabe für alle kommenden Jahre weiter angehoben. 

Mit diesen Maßnahmen möchte der Gesetzgeber effektiv und effizient verhindern, dass Projekte zweifelhafter Herkunft den Marktpreis für alle Akteure senken und damit seriöse Marktteilnehmer bestrafen.

Die bestehende Mehrfachanrechnung bestimmter Energieträger ermöglicht es der Politik, einzelne Energieträger besonders zu unterstützen. Damit steuert die Politik ein Stück weit den Wettbewerb zwischen den Energieträgern und erleichtert darüber hinaus der Branche die Quotenerfüllung. Sinkt die Mehrfachanrechnung ab, dann wirkt sich das im Markt wie eine Verschärfung der THG-Minderungsquote für alle Energieträger aus.

Die Mehrfachanrechnung für E-Mobilität sinkt linear ab 2034. Das hat zur Folge, dass die im Jahr 2034 bestehende E-Mobilitätsflotte in Deutschland im Jahr 2036 nur noch ein Drittel der THG-Zertifikate erzeugt. Die Politik geht also in dieser Zeitspanne von einem starken Anstieg der E-Mobilität aus. Die Mehrfachanrechnung für H2 bzw. RFBNO sinkt später, d.h. ab dem Jahr 2036, ab. Das spätere Absinken der Mehrfachanrechnung für RFNBO sowie die verbindlich zu erfüllenden Mindest-Unterquote RFNBO führt zu einem stabilen Wettbewerbsvorteil von H2 in der Mobilität.

Für die Luftfahrt definiert der Referentenentwurf darüber hinaus zusätzliche Leitplanken. Damit soll die entsprechende EU-Gesetzgebung „ReFuelEU Aviation“ in nationales Recht umgesetzt werden. Die EU sieht vor, dass in Europa synthetische Flugkraftstoffe 2025 zu mindestens 2%, 2030 zu mindestens 6%, 2035 zu mindestens 20% und 2040 zu mindestens 34% zum Einsatz kommen. Der Referentenentwurf definiert bei Nichterfüllung eine Abgabe bzw. Strafzahlung von 4.700 €/t. Für synthetische Flugkraftstoffe auf Basis von RFNBO wird eine Mindest-Unterquote für das Jahr 2030 von 1,2%, für 2035 5% und für 2040 10% festgelegt. Bei Nichterfüllung droht den deutschen Inverkehrbringern eine Ausgleichszahlung von 17.000 €/t. Mit dieser Konkretisierung möchte die Politik die Erfüllung der ReFuelEU Aviation sicherstellen.

Mit dem nun beschlossenen Gesetz ist der Wille der aktuellen Regierung klar erkennbar, das THG-Minderungsquotensystem als zentrales Instrument für die Transformation im Verkehr sinnvoll weiterzuentwickeln. Eine Vielzahl von Maßnahmen wird dazu beitragen, dass das Instrument effektiv Lenkungswirkung im Markt erzielt und Investitionen auslöst. Wir gehen davon aus, dass sich der THG-Quoten- bzw. Zertifikatspreis zwischen heute und 2030 schrittweise erholt und auf einem deutlichen höheren Niveau als heute stabilisiert.


Jetzt den Investitionsbooster für grünen Wasserstoff zünden

Unser parlamentarisches Frühstück am 25. November 2025 hat eines klar gezeigt: Die Zeit des Zögerns ist vorbei. Die Industrie steht bereit, die Technologien sind verfügbar – aber die politischen Entscheidungen fehlen. Dabei sind die Botschaften aus der Branche eindeutig:

  • Alexander Voigt (Turn2x): Spanien, Frankreich und Italien machen vor, wie es geht. Deutschland darf nicht länger Zuschauer sein.
  • Jörg Selbach-Röntgen (Biogeen): Die Nachfrage der Industrie nach grünen Molekülen ist enorm – mit einer Grüngasquote als Absicherung können wir investieren.
  • Lena Burchartz (Thüga): Die Gasnetztransformation läuft, aber ohne klare Finanzierung bleibt sie ein Papiertiger.
  • Markus Sammut (Trading Hub Europe): Rechtssichere Quoten sind machbar und können in der bestehenden IT effizient abgewickelt werden.
  • Christian Friebe (STOFF2): Planungssicherheit wird benötigt, um unseren Kunden jetzt eine Investition in eine resiliente zukunftsfähige Energieversorgung zu ermöglichen.

Unser gemeinsames Positionspapier (Download hier) fordert einen Investitionsbooster für grünen Wasserstoff und grüne Moleküle. Warum? Weil Deutschland heute zu 80 % von fossilen Energieimporten abhängig ist – oft aus instabilen Regionen. Diese Abhängigkeit gefährdet unsere wirtschaftliche Stabilität und Versorgungssicherheit. Grüner Wasserstoff und Biomethan sind die Antwort: Sie machen uns resilient, schaffen Arbeitsplätze und sichern unsere industrielle Basis. Die drei zentralen Forderungen sind:

  1. THG-Minderungsquote und ambitionierte RNFBO-Unterquote beschließen.
  2. H₂-ready Backupkraftwerke als H2-Ankerkunden etablieren.
  3. Grüngasquote 2026 umsetzen.

Deutschland kann bis 2030 eine Elektrolysekapazität von 10 GW aufbauen und die EU-Vorgaben erfüllen. Die Industrie ist bereit, die Infrastruktur wächst, die Technologien sind da. Was fehlt? Ein stabiler Heimatmarkt, der Investitionen absichert und Exportchancen eröffnet.

Die Chancen liegen auf dem Tisch. Wer jetzt bremst, gefährdet den Industriestandort Deutschland. Es ist Zeit für entschlossenes Handeln – nicht für weitere Debatten.


Kraftwerksstrategie und grüner Wasserstoff – gemeinsam für eine resiliente Energiezukunft

In einem gemeinsamen Schreiben an Bundesministerin Katherina Reiche fordern 14 führende NGOs, Industrieverbände und Unternehmen eine klare Ausrichtung der Kraftwerksstrategie auf grünen Wasserstoff. Sie sehen darin eine große Chance, Deutschland als Innovations- und Industriestandort zu stärken und gleichzeitig die Klimaziele zu erreichen.

Die Unterzeichner betonen, dass Wasserstoffkraftwerke eine ideale Ergänzung im Stromsystem darstellen. Sie ermöglichen eine flexible Stromerzeugung in Zeiten von Dunkelflauten und tragen zur Versorgungssicherheit bei. Gleichzeitig schaffen sie eine verlässliche Nachfrage nach grünem Wasserstoff – ein entscheidender Impuls für Investitionen und den Aufbau einer heimischen Wasserstoffwirtschaft.

Deutschland verfügt bereits über starke Produktionskapazitäten für Elektrolyseure und kann durch eine gezielte Nachfragepolitik seine Technologieführerschaft weiter ausbauen. Ein beschleunigter Wasserstoffhochlauf würde zudem die Industrie stärken, Abwanderung verhindern und das geplante Wasserstoffkernnetz wirtschaftlich absichern.

Die ungewöhnliche Allianz aus NGOs, Industrieverbänden und Unternehmen fordern daher verbindliche Dekarbonisierungspfade für neue Gaskraftwerke, die auch bilanziell erfüllt werden können. Die Kraftwerksstrategie könne so zum Motor einer resilienten, klimaneutralen und wirtschaftlich starken Energiezukunft werden.

STOFF2 gehört zu den Initiatoren des Papiers.


REFORMERS-Projekt erhält World Hydrogen Award in der Kategorie „Clean Hydrogen Project“

STOFF2s Zink-Zwischenschritt-Elektrolyse überzeugt als Lösung für eine 24/7-Versorgung mit grünem Wasserstoff

Wir freuen uns sehr, bekannt geben zu dürfen, dass das europäische Innovationsprojekt REFORMERS mit dem renommierten World Hydrogen Award in der Kategorie „Clean Hydrogen Project“ ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung würdigt die Zusammenarbeit von 28 Partnern aus zehn europäischen Ländern, die gemeinsam Europas erstes Renewable Energy Valley in Alkmaar und Heiloo (Niederlande) realisieren. Die Auszeichnung ist das Ergebnis einer umfassenden Prüfung des Projekts durch eine Expertenjury und einer Abstimmung der globalen Wasserstoff-Community, die sich auf der weltweit größten Wasserstoffkonferenz in Rotterdam traf.

Im Rahmen von REFORMERS demonstriert  STOFF2 seine Zink-Zwischenschritt-Elektrolyse (ZZE) im Kompetenzzentrum von InVesta in Alkmaar. Dieses innovative Elektrolyseursystem speichert erneuerbare Energie in Form von festem Zink und ermöglicht so die kontinuierliche Produktion von grünem Wasserstoff auf Basis fluktuierender erneuerbarer Energien. Dadurch kann die ZZE von STOFF2 das Stromnetz entlasten, den Energieverbrauch optimieren und eine rund um die Uhr verfügbare Versorgung mit sauberem Wasserstoff sicherstellen.

Unsere Partnertechnologien im Projekt, wie beispielsweise das Biomasse-zu-Wasserstoff-Verfahren von Hynoca®, ergänzen dieses Ziel mit einer CO2-negativen Wasserstofflösung, die sich hervorragend in ein resilientes, dezentrales Energiesystem einfügt. Gemeinsam werden beide Technologien grünen Wasserstoff an lokale Industriekunden und Tankstellen liefern und aufzeigen, wie eine saubere, flexible und bedarfsgerechte Wasserstoffproduktion im Jahr 2026 Realität wird. Der Wasserstoff wird an einer von NXT Mobility betriebenen 350- und 700-bar-Wasserstofftankstelle in Alkmaar genutzt und verbindet so Innovation und praktische Anwendung in der Mobilität.

Sebastian Sipp (STOFF2, CEO): „Die Auszeichnung mit dem World Hydrogen Award ist eine großartige Bestätigung unseres Ansatzes. Wir bei STOFF2 sind überzeugt, dass grüner Wasserstoff sowohl nachhaltig als auch zuverlässig verfügbar sein muss. Mit der  Zink-Zwischenschritt-Elektrolyse zeigen wir, dass eine bedarfsgerechte Versorgung mit grünem Wasserstoff rund um die Uhr möglich ist – bei gleichzeitiger Entlastung des Stromnetzes. REFORMERS ermöglicht es uns, dies in der Praxis zu testen und zu beweisen.“ 

Bob Busser (Hynoca® by Haffner Energy / HyDevCo, Geschäftsführer): „Der Award unterstreicht den Wert robuster Wasserstofftechnologien für eine Netto-Null-Industrie. Bei Hynoca wandeln wir nachhaltige Biomasse in CO2-armen Wasserstoff um. Dabei benötigt unsere innovative Technologie nur 25 % des Stroms eines Elektrolyseurs und erzielt gleichzeitig erhebliche negative CO2-Emissionen. Mit REFORMERS demonstrieren wir, wie unsere Lösung im großen Maßstab Hand in Hand mit verschiedenen Partnern und Kunden funktionieren kann. Gemeinsam mit STOFF2 bieten wir einen Einblick in eine widerstandsfähige grüne Wasserstoffzukunft für Europa.“

Joep Sanderink (New Energy Coalition, Koordinator des Flagship Valley): „REFORMERS verkörpert die Essenz der europäischen Zusammenarbeit für eine saubere Energiezukunft. Wir sind stolz, dieses Projekt zu koordinieren, und sehr beeindruckt von den Technologien, die es vereint. Der Elektrolyseur von STOFF2 und das Biomasseverfahren von Hynoca sind beide hochflexibel und nachhaltig – zwei Kernanforderungen für zukünftige Energiesysteme. Diese Auszeichnung würdigt nicht nur technologische Innovationen, sondern auch die Stärke der europäischen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.“

Über REFORMERS (Regionale Ökosysteme für mehrere energieresiliente Systeme)
Das Horizont-Europa-Projekt REFORMERS ist ein Innovationsprogramm zur Unterstützung wichtiger Energiezentren („Energietäler“) in Europa, in denen erneuerbare Energie lokal erzeugt und von Bürgern, der Leichtindustrie und Unternehmen genutzt wird. REFORMERS hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

Projektpartner: AIT, Duurzaam Heiloo, CERTH, CIRCE, KONIN-MIASTO, DDS, EUREC, NAPE, RISE, TNO, Deep Blue, Gemeinde Andorra (S), TU Delft, Gemeinde Kozani (GR), Gemeinde Murau (AT), Alliander, Gemeinde Alkmaar, HVC, Hynoca Alkmaar, InVesta, Sustenso Boekelermeer, Repowered, Withthegrid, NXT MOBILITY, STOFF2, EMPA, VU Brüssel (Projektkoordinator) und New Energy Coalition (Flagship Valley Alkmaar-Koordinator).

Industriestandort Deutschland stärken – mit Wasserstoff-Innovationen „Made in Germany“

Deutschland deckt derzeit fast 80% seines Primärenergieverbrauchs mit fossilen Energieträgern. Diese hohe Importabhängigkeit von Energie aus politisch unsicheren Staaten setzt unsere Industrie erheblichen geopolitischen Risiken aus. Um Deutschland als Industrieland zu erhalten, muss diese Importabhängigkeit reduziert und die Resilienz der Wirtschaft gestärkt werden. 

Deutschland ist Technologieführer bei grünem Wasserstoff und der Elektrolyse. Durch den Aufbau einer eigenständigen Lieferkette für grünen Wasserstoff kann die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen reduziert werden. Die kommende Bundesregierung sollte konkrete Maßnahmen anstoßen, um den industriellen Hochlauf der Elektrolyseur-Produktion zu fördern. Dazu gehören folgende Punkte:

  • Fortführung und Stärkung bestehender Instrumente wie THG-Quoten im Verkehr, 
  • Einführung einer Grüngasquote und 
  • Schaffung von Leitmärkten für Produkte, die Wasserstoff bei der Herstellung benötigen.

Elektrolyseure „Made in Germany“ können effektiv zur Transformation der Industrie beitragen und die Nutzung erneuerbarer Energien optimieren. Dafür setzt sich neben STOFF2 auch McPhy, Sunfire und thyssenkrupp nucera ein. Unser detailliertes Positionspapier finden Sie hier.

Wir lieben WasABi!

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) konsultiert bis Ende Februar 2025 zum zweiten Mal das Wasserstoff Ausgleichs- und Bilanzierungsgrundmodell „WasABi“. Was auf den ersten Blick sehr trocken klingt, hat in der Praxis große Auswirkungen auf den Hochlauf der H2-Wirtschaft und insbesondere auf die Wirtschaftlichkeit der zukünftigen ZZE-Projekte, die Wasserstoff ins H2-Kernnetz einspeisen. Im Anschluss an die aktuell laufende Konsultation erwarten wir eine Festlegung durch die BNetzA, die für alle Beteiligten Akteure entlang der H2-Wertschöpfungskette Orientierung und Planungssicherheit bietet.

In der Stromversorgung gibt es bereits Regelleistungsmärkte für unterschiedliche Zeitdauern: Primär- und Sekundärregelleistung sowie Minutenreserve. Diese Märkte sind insbesondere auch wegen des erfolgreichen Hochlaufs von Wind- und Solarenergie mittlerweile sehr attraktiv für z.B. Batteriespeicher, die bei günstigen Strompreisen laden und bei hohen Strompreisen Strom bereitstellen. Damit leisten die Batterien – genau wie in Zukunft die Zink-Zwischenschritt Elektrolyse – einen wesentlichen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien in ein Stromsystem mit hoher Versorgungssicherheit.

Im zukünftigen H2-Kernnetz ist nun die Schaffung eines ähnlichen Systems geplant, und genau darum geht es in WasABi. Ziel ist es, dass alle Nutzer des H2-Kernnetzes entsprechend Ihren Fähigkeiten dazu angereizt werden, das Gesamtsystem zu stützen und die H2-Versorgungssicherheit für alle Nutzer der Infrastruktur rund um die Uhr zu erhalten. 

Im 15 Minuten-Rhythmus erfasst jeder Bilanzkreis die eingespeiste und ausgespeiste Menge an Wasserstoff. Die Bilanzierung erfolgt kontinuierlich und muss nicht jede 15min von den beteiligten Akteuren ausgeglichen werden. Für das gesamte H2-Kernnetz wird die Summe aller Bilanzkreise gebildet. Entsprechend der aktuellen und in der kommenden Stunde erwarteten Abweichungen sowie der vorab festgelegten technischen Grenzwerte des H2-Kernnetzes wird der Netzzustand festgelegt:

  • Gelb: Ausgleichsmaßnahmen werden ergriffen, um das Gesamtnetz möglichst zügig wieder in den grünen Bereich zu bringen. Dafür werden die Bilanzkreise zunächst aufgeteilt: Auf der einen Seite Bilanzkreise, die das Netz stützen („Helper“), und auf der anderen Seite Bilanzkreise, die das Netz belasten und zum Sprung in die gelbe Phase geführt haben („Causer“). Die „Causer“ müssen für die Abweichung in Ihrem Bilanzkreis eine Ausgleichszahlung bezahlen, die „Helper“ werden für Ihr Verhalten finanziell entlohnt.
  • Rot: Unverzügliches Einleiten von Ausgleichsmaßnahmen bis hin zu Abschaltung von H2-Kunden durch Netzbetreiber.

Was bedeutet das nun konkret für die Kunden von STOFF2? Die ZZE erzeugt grünen Wasserstoff und kann aufgrund ihrer hohen Flexibilität gleichzeitig auf den Flexibilitätsmärkten für Strom und Gas mitbieten. Wir gehen davon aus, dass auf diese Weise Zusatzerlöse möglich sind, die die Wirtschaftlichkeit für unsere Kunden deutlich verbessern. Mit WasABi entsteht nun der rechtliche Rahmen für einen Flexibilitätsmarkt im H2-Kernnetz, der perfekt mit unserer flexiblen Zink-Zwischenschritt-Elektrolyse bedient werden kann. So können unsere ZZE-Anlagen besonders gut der Nachfrage der H2-Nutzer folgen. Damit ist der Bilanzkreis unserer Kunden ausgeglichen und es drohen keine Ausgleichszahlungen. Darüber hinaus können die ZZE-Anlagen das Gesamtnetz in der gelben und roten Phase als „Helper“ effektiv stützen und damit attraktive Zusatzerlöse über die reine Lieferung von grünem Wasserstoff hinaus generieren.

Future called, said it’s great!

STOFF2 und iFAKT arbeiten am Aufbau einer schlanken, digitalen Fertigung

Lars Schubert leitet das Software- und Beratungsunternehmen iFAKT. Die Industrie 4.0-Software steuert Logistik, Produktion und Unternehmensprozesse und kann mithilfe von Künstlicher Intelligenz Vorhersagen treffen. Uwe Winter verantwortet bei STOFF2 den Bereich Operations und damit den Hochlauf der Fertigungskapazitäten für die Zink-Zwischenschritt-Elektrolyse. Wir haben die beiden mit Ihren Mitarbeitern nach einem zweitägigen Workshop in unserem Büro in Berlin-Tegel getroffen und befragt:

Welches Ziel verfolgt STOFF2 bei der Planung der Fertigung?

Uwe Winter: Unsere Strategie ist, durch die Anwendung der Value-Stream-Methode unseren Fertigungsprozess so zu planen, dass wir dadurch einen digitalen Zwilling unserer Fertigung erzeugen. In diesem digitalen Zwilling können wir unsere Fertigung virtuell so optimieren, dass diese von vornherein „schlank“ aufgebaut wird. Änderungen am Design oder an der Make-or-Buy-Strategie können im digitalen Zwilling direkt auf ihren Einfluss auf die Fertigung überprüft werden und erleichtern so die Entscheidungsfindung sowie die spätere Umsetzung.

Wie hilft das Angebot von iFAKT STOFF2 in der Planungsphase?

Uwe Winter: Die Software Polaris unterstützt uns dabei, indem sie uns neben der Erfassung und Visualisierung auch ermöglicht, die Fertigungssimulation in unterschiedlichen Szenarien in der Planungsphase zu bewerten. Der in Polaris erstellte digitale Zwilling wird dann die Grundlage für die operative Feinplanung unserer Fertigungskapazität sowie die Ressourcenplanung und Anpassung, basierend auf realen Rückmeldungen aus der Fertigung. Durch diese Rückmeldungen im operativen Betrieb können wir Schwachstellen erkennen und beheben. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass wir langfristig unsere Ressourcen optimal nutzen und unsere Kunden mit hoher Liefertreue und Qualität beliefern.

Warum sollten sich Start-ups frühzeitig mit Prozessen auseinandersetzen?

Lars Schubert: Der Unternehmens- und Fertigungsprozess ist das entscheidende Element, um Margen und Liefertreue zu erreichen. Ist der Prozess schlecht gestaltet, zahlt man mit jedem verkauften Produkt einen hohen Preis – und das oft über die gesamte Lebensdauer des Produkts hinweg. Je mehr verkauft wird, desto schlimmer wird es! Der anfängliche Aufwand bei der Einführung unserer Software zahlt sich daher vielfach aus.

Was nehmen Sie aus der bisherigen Zusammenarbeit mit STOFF2 mit?

Lars Schubert: Wir schätzen die Zusammenarbeit sehr, da wir eine ähnliche Herangehensweise haben: pragmatisch, offen und innovativ. Für uns ist die Zusammenarbeit mit Start-ups jedoch eher untypisch, da unsere „üblichen“ Kunden eher Konzerne oder große mittelständische Unternehmen mit etablierten Strukturen sind. Kurz gesagt: Es ist sehr erfrischend!

Herzlichen Dank für das Gespräch!

STOFF2 erhält renommierte Auszeichnung als „Electrolyzer For Green Hydrogen Company of the Year in Europe 2024“

Großer Erfolg für STOFF2: Das Unternehmen wurde von der Energy Business Review als „Electrolyzer For Green Hydrogen Company of the Year in Europe 2024“ ausgezeichnet. Energy Business Review ist ein gedrucktes und digitales Magazin, das sich auf eine umfassende Berichterstattung über die Energiewirtschaft konzentriert. Das Magazin bietet Einblicke in technologische Innovationen und Lösungen und richtet sich an Entscheidungsträger und Fachleute im Energiesektor.

„Diese Auszeichnung ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, grünen Wasserstoff in großem Maßstab marktfähig zu machen“, betont Sebastian Sipp, Geschäftsführer von STOFF2.

Unsere innovative Zink-Zwischenschritt-Elektrolyse von STOFF2 ermöglicht es, in allen Sektoren vollständig auf erneuerbare Energien zu setzen. Dabei nutzen wir besonders günstigen Ökostrom und speichern ihn effizient in Form von Zink. Diese gespeicherte Energie kann jederzeit in Form von grünem Wasserstoff freigesetzt werden, genau dann, wenn sie benötigt wird. So schaffen wir eine zuverlässige und nachhaltige Lösung für die Energieversorgung, die flexibel auf den Bedarf reagiert und fossile Brennstoffe ersetzen kann. 

Die Auszeichnung gibt uns zusätzlichen Rückenwind bei der Markteinführung dieser bahnbrechenden ZZE-Technologie. Ziel von STOFF2 ist es, mit dieser innovativen Lösung fossile Brennstoffe langfristig zu ersetzen und so den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft zu ebnen. Die Auszeichnung unterstreicht die führende Rolle von STOFF2 in der Wasserstoffwirtschaft und die Bedeutung der Technologie für die Energiewende.

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